Tagesgeld-Wechsel
Tagesgeld-Hopping
Beim Tagesgeld-Hopping handelt es sich um einen häufigen Kontowechsel zum jeweils günstigsten Anbieter mit der höheren Rendite. Häufige Wechsel machen bei Tagesgeldkonten wenige Umstände, da Kündigung und Neueröffnung verhältnismäßig einfach zu handhaben sind. Da es weder eine Kündigungsfrist noch große Verträge abzuschließen gilt, lässt sich beim Tagesgeld ein Hopping auch recht komplikationsfrei vornehmen. Voraussetzung für ein Tagesgeld-Hopping ist allerdings, dass ständig die Vergleiche für die Tagesgeld Angebote der Banken durchgesehen und genauestens auf ihre Konditionen und Erwartungen für Renditen geprüft werden.
Das beste Angebot
Der Grund, weshalb sich Tagesgeld-Hopping durchaus lohnen kann, sind die Beschränkungen die es meist für sehr gute Zinsangebote gibt. Das sind zum einen die Angebote für Neukunden, die bessere Zinsen, Boni und andere Vorteile versprechen, und zum anderen aber auch die Bindungen an Maximalbeträge und die Zinssenkung nach einer möglichen einjährigen Zinsgarantie. Damit sich eine gute Rendite rechnet, sollte Hopping auch nur vorgenommen werden, wenn größere Geldbeträge angelegt werden. Bei sehr kleinen Zinsbeträgen lohnt sich der Aufwand des Wechsel und der ständigen Beobachtung aktueller Angebote nicht. Bei hohen Beträgen kann es allerdings einträglich sein, nach Ablauf einer Zinsgarantie zu einer anderen Bank als Neukunde zu wechseln und dieses Hopping auch vielfach zu wiederholen. Vorausgehen sollte immer eine genaue Berechnung der zu erwartenden Rendite bei der nächsten Bank.
Stilllegen von Konten
Mancher lässt ein Tagesgeldkonto bei einer Bank auch einfach ohne Einlage still liegen, während das Geld anderswo zu besseren Zinsen angelegt wird. Der Rücktransfer ist allerdings nur dann lohnend, wenn die alte Bank ein besseres Zinsangebot macht, das nicht nur Neukunden vorbehalten ist.
